Was die Wirtschaft zur tiergestützten Psychotherapie sagt


Die Forschung zu tiergestützter Interventionen liefert Hinweise darauf, dass der Kontakt mit Tieren unter bestimmten Bedingungen positive Auswirkungen auf das emotionale Erleben, die sozialen Interaktionen und dass Stresserleben haben kann.


Einige Untersuchungen berichten beispielsweise von Veränderungen bei subjektivem Stress, Angst oder emotionalem Wohlbefinden.


Allerdings sind die Studien sehr unterschiedlich aufgebaut. Sie untersuchen verschiedene Zielgruppen, Tierarten und Interventionen. Deshalb lässt sich aus den bisherigen Ergebnissen nicht ableiten, dass ein Therapiehund bei jeder psychischen Erkrankung oder bei jedem Menschen eine zusätzliche therapeutische Wirkung erzielt.


Auch die Frage, welche Effekte langfristig bestehen bleibe, ist nicht abschließend geklärt.

Wissenschaftlich betrachtet


-> Stress und Anspannung: Einige Studien zeigen günstige kurzfristige Effekte; die Ergebnisse sind nicht durchgehend einheitlich


-> Therapeutische Beziehung: Tiergestützte Angebote können Kontakt und Interaktion erleichtern. Ob dadurch die Wirksamkeit der Psychotherapie verbessert wird, ist weniger gut untersucht.



-> Langfristige Wirkung: Es besteht weiterer Forschungsbedarf, insbesondere zu klar definierten psychotherapeutischen Behandlungen.

Was bedeutet das für meine Praxis?


Ragna ersetzte keine wissenschaftlich fundierte Psychotherapie. Seine mögliche Einbindung ist vielmehr ein ergänzendes Element, dessen therapeutischen Nutzen wir individuell prüfen.