Eine ADHS-Diagnostik in meiner Praxis richtet sich an Erwachsene ab 18 Jahren, die den Verdacht haben, dass ihre Schwierigkeiten möglicherweise mit ADHS zusammenhängen.
Eine diagnostische Abklärung kann sinnvoll sein, wenn bestimmte Schwierigkeiten bereits seit längerer Zeit bestehen und sich spürbar auf den Alltag auswirken – zum Beispiel auf Arbeit, Studium, Beziehungen, Organisation oder das eigene Wohlbefinden.
Dabei geht es nicht nur um die Frage, ob eine ADHS vorliegt. Ebenso wichtig ist es, andere mögliche Ursachen oder zusätzliche Belastungen zu berücksichtigen. Dazu können zum Beispiel Depressionen, Ängste, Schlafprobleme, körperliche Erkrankungen, Stress oder aktuelle Krisensituationen gehören.
Ziel der Diagnostik ist daher eine möglichst sorgfältige und umfassende Einschätzung der Beschwerden, damit am Ende besser verstanden werden kann, wodurch die Schwierigkeiten entstehen und welche weiteren Schritte sinnvoll sein können.
Eine diagnostische Einschätzung soll Orientierung geben, welche nächsten Schritte sinnvoll sein könnten, beispielsweise Psychotherapie, Coaching, Selbstmanagement oder eine ergänzende fachärztliche Mitbehandlung.
